Start Globe Berlin


Shakespeare sucht sein Zuhause

Seit über einem Jahrzehnt besteht die 1999 gegründete Shakespeare Company Berlin als freies Theaterensemble. Sie erfüllt die Erwartungen nach lebendigem Volkstheater mit Leidenschaft, Musikalität und Publikumsnähe. Während sie aufgrund zahlreicher Gastspiele und Einladungen zu Festivals überregional Erfolge feiert, verfolgt die SCB in Berlin weiterhin ihr großes Ziel: das GLOBE BERLIN an der Spree zu bauen und zu bespielen.

Die Idee, ein solches Theater nach Londoner Vorbild nach Berlin zu holen, erscheint nahe liegend: seit 1997 wird dort ein historischer Nachbau mit 1.500 Zuschauerplätzen betrieben und erfreut sich großer Beliebtheit, nicht nur bei kulturbeflissenen Theaterbesuchern und Touristen, sondern insbesondere durch die Umsetzung der Bildungspolitik mit Kindern, Jugendlichen und in der Erwachsenenbildung „auf den Brettern, die die Welt bedeuten.“

Das GLOBE, Shakespeare’s legendäres Volkstheater, ist und bleibt der angemessene Ort für die Aufführung seiner Werke: weltweit, seit über 400 Jahren, über Generationen und Kulturkreise hinweg. Seit Jahren erfreuen sich seine modernen Nachbauten wachsender Beliebtheit. Durch die unmittelbare Nähe zum Geschehen auf der Bühne erleben Zuschauer und Schauspieler ein neues Raumgefühl, in der Shakespeare‘s Werke auf faszinierende Weise neu entdeckt werden.

Nach langer und sorgfältiger Vorbereitung steht ein visionäres Kulturprojekt vor der Verwirklichung, das als private Initiative begann, bundesweit immer mehr Freunde und Förderer findet und nun mit Ihrer persönlichen Unterstützung realisiert werden kann.

Kurz: mit dem Bau des Theaters können Berliner Bürger, der überregionale Förderverein shake hands e.V. und internationale Sponsoren  gemeinsam einen Beitrag zur Kulturlandschaft leisten und Arbeitsplätze schaffen.

mehr unter: www.globe-berlin.com

 


Ursprung


  • Shakespeares Werke / „Globe“ als angemessener Aufführungsort.

Das Globe ist nach Shakespeare’s legendärem Volkstheater und dessen nahezu runder Form benannt und gab den fahrenden Truppen des elisabethanischen Zeitalters ein künstlerisches Zuhause. Die Faszination für die Werke Shakespeares und deren Aufführungskultur führte vor über 400 Jahren zu einer Blütezeit der Unterhaltung vieler Zuschauer auf engem Raum, deren Atmosphäre uns bis heute begeistert.

Der polygonale, dreistöckige Theaterbau des Globe umgab eine überdachte Bühne, auf der die Darsteller nach drei Seiten unmittelbaren Kontakt zum Publikum herstellen und diese durch Spiel- und Sprachkunst, Musik und prachtvolle Kostüme überzeugen und in ihren Bann ziehen konnten, während sie ohne aufwändige Bühnendekorationen sowie Lichttechnik auskamen, zumal die Aufführungen bei Tageslicht stattfanden.

Die Aufführungen in einem Globe können durch die größere Nähe zum Geschehen auf der Bühne eine außergewöhnliche Wirkung und ein Wechselspiel zwischen Darstellern und Publikum entfalten. Es gibt nur einen Raum, in dem sowohl ein großes Spektakel, als auch eine kleine Geste das gesamte Publikum unmittelbar berühren, bewegen oder begeistern kann. Die so entstehende, verbindende und gleichsam demokratische Atmosphäre hebt die künstliche Abgrenzung herkömmlicher Theater auf spielerische Weise auf.

  • Die Shakespeare Company Berlin & ihre Resonanz bei Presse & Publikum.

Seit ihrem viel beachteten Debüt vor den Stufen der Alten Nationalgalerie, das 2001 mit Unterstützung der Stiftung preußischer Kulturbesitz auf der Museumsinsel stattfand, brachte die SCB jährlich eine Neuinszenierung heraus. Das Selbstverständnis der SCB sieht vor, den Gestus des Ensembles mit Regisseuren aus Partnerländern zu erweitern und so allmählich ein internationales Kulturnetzwerk aufzubauen.

Bisher konnte die SCB aus eigener Kraft beispielsweise Kooperationen mit Edinburgh (SHAKESPEARE LOVE SONGS/2001), Paris (WIE ES EUCH GEFÄLLT/2003), Wien (DER STURM/2004) und Basel (DIE ZÄHMUNG DER WIDERSPENSTIGEN/2009) initiieren, die alle zu internationalen Festivals eingeladen wurden.

Die vom Jugendkulturservice des Berliner Senats als „pädagogisch wertvoll“ eingestuften Aufführungen werden seit 2003 in Schulkooperationen weiter entwickelt und mit den „Shakespeare Kids“ fortgesetzt, die jährlich eines der Werke Shakespeares zur Aufführung bringen. Eine der Inszenierungen wurde bereits ausgewählt, um das Land Berlin beim Tag der Deutschen Einheit zu repräsentieren. Aktuell ist „Timon von Athen“ in Vorbereitung, dessen Inszenierung schulische Ausgrenzung und Mobbing thematisiert.

 


Ausgangssituaion


  • Gründe für den Bau & Betrieb eines Shakespeare-Theaters.

Seitdem Johann Wolfgang von Goethe das deutsche Publikum für Shakespeares Werke begeisterte, sind dessen Aufführungen von den Spielplänen der Bühnen nicht mehr wegzudenken. Heute stehen Repliken des Globe in Großbritannien, Kanada, den USA, Japan und in Europa und sorgen für Publikumszuwachs und wirtschaftliche Stabilität. Das 1997 in London eröffnete Globe wird von April bis September bespielt und hat ca. 98 % Auslastung.

Die drei in Deutschland befindlichen Globe Theater stehen in Neuss, Schwäbisch Hall und Rust bei Freiburg, werden jedoch nicht ganzjährig bespielt. Das GLOBE BERLIN ist das erste Theater, das einen ganzjährigen Spielbetrieb vorsieht, während die Sommermonate verstärkt zu nutzen sind.

  • Leitungsteam & Partner.

Die SHAKESPEARE COMPANY BERLIN wurde 1999 durch rund 25 Künstler, Wissenschaftler und Macher gegründet und ist als gemeinnütziger Verein anerkannt. Sie verantwortet den wesentlichen Teil des Spielplans. Der ebenfalls gemeinnützige Förderverein SHAKE HANDS E.V. akquiriert Fördermittel und fördert Jugendarbeit.

Das GLOBE BERLIN wird wiederum unternehmerisch von einer Betreibergesellschaft geleitet, die auch den kaufmännischen Leiter stellt. Die Programm – und Spielplangestaltung erfolgt in einem Board, in dem Mitglieder aus Company, Förderverein und Betreibergesellschaft zusammenarbeiten.

Die GLOBE WORKS GmbH führt die Programmgestaltung, Kaufmännische Leitung, Booking, Ticketing, Administration, Gastronomie und die Koordination von Schulkooperationen durch.

 


Programminhalte


  • Volkstheater, Shakespeare & World Music

Zentraler Programminhalt ist ein „modernes Volkstheater“, d.h. Theater, das für Besucher mit unterschiedlichem Bildungsgrad verständlich ist, eine direkt und vitale Erzählstruktur und eigene Textfassungen nutzt und so etwaige kulturelle Berührungsängste gar nicht erst aufkommen lässt.

Das Programm im Globe besteht im Wesentlichen aus Inszenierungen der Werke Shakespeares.

  • Partner & Kooperationen in Vorbereitung

Da Musik bei allen künstlerischen Arbeiten der Shakespeare Company Berlin eine wichtige und wesentliche Rolle spielt, finden an einzelnen Abenden ausgewählte Konzerte statt, die einzelne Musikepochen oder Kulturkreise repräsentieren.

 


Raumbedarf


  • Theaterbau (demontabel)

• 1.400 qm: Demontabler Theaterbau mit rund 700 Zuschauerplätzen

• 50 qm: Optisch integrierter Toilettencontainer (Behindertengerecht)

• 100 qm: Kassenbereich, Merchandising, Buchhandlung

• 350 qm: Getränkeausschank


Ergänzend zum Theaterbetrieb wird auf der Wiese ein charmanter Biergarten eingerichtet.


Denkbar ist auch eine Skulpturenausstellung rund um das Theater, die tagsüber geöffnet ist.