Start Globe Berlin Ursprung

 

I. URSPRUNG

 

• Shakespeares Werke / „Globe“ als angemessener Aufführungsort.

Das Globe ist nach Shakespeare’s legendärem Volkstheater und dessen nahezu runder Form benannt und gab den fahrenden Truppen des elisabethanischen Zeitalters ein künstlerisches Zuhause. Die Faszination für die Werke Shakespeares und deren Aufführungskultur führte vor über 400 Jahren zu einer Blütezeit der Unterhaltung vieler Zuschauer auf engem Raum, deren Atmosphäre uns bis heute begeistert.

Der polygonale, dreistöckige Theaterbau des Globe umgab eine überdachte Bühne, auf der die Darsteller nach drei Seiten unmittelbaren Kontakt zum Publikum herstellen und diese durch Spiel- und Sprachkunst, Musik und prachtvolle Kostüme überzeugen und in ihren Bann ziehen konnten, während sie ohne aufwändige Bühnendekorationen sowie Lichttechnik auskamen, zumal die Aufführungen bei Tageslicht stattfanden.

Die Aufführungen in einem Globe können durch die größere Nähe zum Geschehen auf der Bühne eine außergewöhnliche Wirkung und ein Wechselspiel zwischen Darstellern und Publikum entfalten. Es gibt nur einen Raum, in dem sowohl ein großes Spektakel, als auch eine kleine Geste das gesamte Publikum unmittelbar berühren, bewegen oder begeistern kann. Die so entstehende, verbindende und gleichsam demokratische Atmosphäre hebt die künstliche Abgrenzung herkömmlicher Theater auf spielerische Weise auf.

 

• Die Shakespeare Company Berlin & ihre Resonanz bei Presse & Publikum.

Seit ihrem viel beachteten Debut vor den Stufen der Alten Nationalgalerie, das 2001 mit Unterstützung der Stiftung preußischer Kulturbesitz auf der Museumsinsel stattfand, brachte die SCB jährlich eine Neuinszenierung heraus. Das Selbstverständnis der SCB sieht vor, den Gestus des Ensembles mit Regisseuren aus Partnerländern zu erweitern und so allmählich ein internationales Kulturnetzwerk aufzubauen.

Bisher konnte die SCB aus eigener Kraft beispielsweise Kooperationen mit Edinburgh (SHAKESPEARE LOVE SONGS/2001), Paris (WIE ES EUCH GEFÄLLT/2003), Wien (DER STURM/2004) und Basel (DIE ZÄHMUNG DER WIDERSPENSTIGEN/2009) initiieren, die alle zu internationalen Festivals eingeladen wurden.

Die vom Jugendkulturservice des Berliner Senats als „pädagogisch wertvoll“ eingestuften Aufführungen werden seit 2003 in Schulkooperationen weiter entwickelt und mit den „Shakespeare Kids“ fortgesetzt, die jährlich eines der Werke Shakespeares zur Aufführung bringen. Eine der Inszenierungen wurde bereits ausgewählt, um das Land Berlin beim Tag der Deutschen Einheit zu repräsentieren. Aktuell ist „Timon von Athen“ in Vorbereitung, dessen Inszenierung schulische Ausgrenzung und Mobbing thematisiert.

 

Globe Berlin

 

Ausgangssituation


Programminhalte


Raumbedarf


Perspektiven

 

Team